Willkommen in der Welt der Berge
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Meine Geschichte

Erfahrt hier in ein paar Worten etwas zu meinem Weg...

Ich bin wohl in der schönsten Sackgasse Deutschlands geboren und bis heute ist dieser Platz auch meine Heimat und es sieht nicht so aus als, würde sich das in der nahen Zukunft ändern. Die Ortschaft Oberstdorf im Allgäu ist meine Heimat. Als ich 1991 an diesem speziellen Ort zur Welt kam, wusste ich noch gar nicht was mich erwartet und wie dankbar ich jeden einzelnen Tag sein werde, diese Region meine Basis nennen zu dürfen.
Von Kind auf bin ich eng mit der Natur verwachsen groß geworden und dank meiner Eltern habe ich gelernt diese Naturverbundenheit auch zu schätzen und zu leben. Meine Eltern waren dann auch in meinen jungen Jahren der entscheidende Grund, dass ich meine große Leidenschaft und Passion in den Bergen gefunden habe. Ein Leben ohne Höhenmeter war somit von Anfang an gar nicht vorstellbar und auch ein ziemlich flacher und langweiliger Gedanke.

So waren es zu Beginn viele Bergtouren gemeinsam mit meiner Familie, welche mir diese unglaublich reizvolle und intensive Welt näher gebracht haben. Als Jugendlicher bin ich dann ab und zu auch immer häufiger alleine gestartet. Ganz unbewusst habe ich so wahrscheinlich das Feuer langsam zum Brennen gebracht. Ich merkte schnell, dass gewisse Voraussetzungen in mir einfach gegeben waren. Meine Touren im Bergstiefel wurden nämlich immer umfangreicher und es gab vor der eigenen Haustür so viel zu entdecken. Die Möglichkeiten schienen damals wie heute schier unendlich, aber die Vorstellungskraft dafür war einfach da und es hat ständig etwas von da oben nach mir gerufen!

Ich kann mich noch gut an meine ersten Meter am Berg im Laufschritt und mit leichtem Schuhwerk erinnern. Die Geschichte ist schnell erzählt. Mir gingen nämlich Luft und Kraft ziemlich rasch aus. Und dennoch blieb ich dran und so konnte ich im Gelände immer längere Strecken am Stück laufend absolvieren. Damals hatte ich keinen Trainer und Begriffe wie Regenerationszeit, Ernährung und Ausgleichssport existierten in dieser Welt noch nicht. Mein Körper schien diese Umstellung vom gemächlichen Wandern zum intensiveren Tempo gut zu verkraften, denn Fortschritte waren schnell zu erkennen. Ich bin fest davon überzeugt, das liegt an der gesunden Basis, welche ich unbewusst in meinen jungen Jahren durch unzählige Bergtouren aufgebaut habe. Davon profitiere ich noch heute. Zwar habe ich nicht sehr vernünftig mit dem Laufsport begonnen (keine Laufschule, keine Kräftigungsübungen, keine Erholung), meinen Laufstil habe ich sowieso damals nicht hinterfragt und bevor ich bemerkt habe, dass auch mal im flachen Laufen ganz schön sein kann und auch ein wichtiges Element für ein erfolgreiches und gesundes Trailrunningleben ist, waren bereits tausende Höhenmeter absolviert und ich war einfach drin - fasziniert von dem, was da nun möglich ist.

Es folgte der erste Wettkampf, der Nebelhornberglauf 2015. Der Rest ist nun schnell erzählt, denn es ging Schlag auf Schlag, vielleicht auch ein wenig zu schnell! Ich fuhr die ersten Erfolge ein, lief zumeist immer aufs Podest und bereits 2016 habe ich den Schritt vom Berglauf auf die Ultradistanz im Trailrunning (alles länger als 42 Kilometer) gewagt. Für mich gehören die Höhenmeter im 'Downhill' genauso zum Erlebnis und zur Herausforderung wie im 'Uphill'. Deswegen ist mein Fokus bis heute auf dieses Wettkampfformat gerichtet. Über die Jahre durfte ich nun durch meinen Sport so viele tolle Menschen kennenlernen, auch fern ab von Rennen, einfach so draußen auf den Trails oder dem Wanderweg. Es freut mich auch heute noch, wenn Menschen mich ansprechen und Fragen: "Hey, du bist doch der Jojo?" Das macht mich happy und stolz.

Ich weiß nicht, wo meine Reise noch hingehen wird, aber Pläne habe ich noch genug. Das betrifft vor allem den alpinen Aspekt, denn trotz der Rennen und Trainingspläne, welche mich antreiben, verliere ich nie meine persönlichen Träume aus den Augen. Es gibt da draußen einfach Berge, welche nach mir rufen und ich werde sie alle zu Zeiten Besuchen. Auf dem Mont Blanc, dem Matterhorn, der Wildspitze, dem Similaun durfte ich bereits meine Geschichte schreiben und andere legendäre und bekannte Gipfel werden noch folgen - am Ende des Tages ist es nämlich, das was mich ausmacht. Ich bin kein klassischer Läufer, der von der Bahn kommt oder eine solide Laufausbildung genossen hat, sondern einfach nur ein Wanderer, der versucht die Berge möglichst nah immer bei sich zu haben.

"I am Sport - Gameday or any day"

Hoch über meiner Heimat Oberstdorf. Blick vom Hüttenkopf oberhalb der Lugenalpe

Sicht vom Himmelschrofen auf das Allgäuer Tal

Kontakt

Johannes Klein
Trailrunner und Bergwanderführer
aus Oberstdorf

info@jojo-oberstdorf.de